Starkes Holz ist besser als sein Ruf
Mittwoch, den 13. Mai 2009Starkholz hat zu Unrecht bei Sägewerken einen schlechten Ruf. Dies bestätigen die Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM): Neue Verarbeitungsverfahren, Sortierregeln und Messmethoden helfen dem Image der “starken Stämme” auf die Sprünge.
Der moderne Holzbau verlangt zunehmend nach standardisierten Holzbauprodukten für optisch ansprechende Fassaden und weit gespannte Tragwerke. Schnittholz aus dem äußeren Stammbereich von Starkholz hat gegenüber einem Stück aus Marknähe oder aus einem dünneren Stamm drei Vorteile: Erstens ist es fester, da es eine höhere Rohdichte besitzt und geringere Astanteile hat. Daneben treten Risse seltener auf, auch die Verdrehungsneigung ist geringer. Und drittens “verziehen” sich die Querschnitte von Starkholz weniger beim Trocknen. [...] weiterlesen »















