Wo fängt “Selbsthilfe” an - und wo hört sie auf?

Wie lange werden wohl die selbstständigen Holzhändler noch zusehen, wie sogenannte “Selbsthilfegruppen” steuerfrei den Wettbewerb verzerren?

Es hat bestimmt niemand was gegen forstliche Zusammenschlüsse, wenn diese buchführungs- und steuerpflichtig sind, genauso wie die freiberuflichen Händler.
Aber es kann doch nicht angehen, dass unter dem Deckmantel “Selbsthilfegruppen” und “genossenschaftliche Zusammenschlüsse”, wie auch “eV`s” Millionen von Umsätzen steuerfrei generieren und dabei vom Steuerzahler obendrauf 3 Mio. Euro Zuschüsse jährlich bekommen.
Wie soll da der Selbstständige existieren können, wenn der Wettbewerb dermaßen verzerrt ist und chancenlos?
Jeder kleine Umsatz beim Holzhändler ist ordentlich zu verbuchen und die fällige Steuer termingerecht abzuführen. Sämtliche Statistiken und Meldungen müssen fristgerecht erfüllt werden.

Anders aber bei den sogenannten Selbsthilfegruppen für die Holzvermarktung - da gibt es wieder Buchführungs- noch Steuerpflicht, und wenn der Umsatz bestimmte Höhen erreicht, dass keine Förderung möglich wäre, dann wird einfach für den überschüßigen Umsatz eine GmbH gegründet. Somit ist die Selbsthilfegruppe voll förderfähig und hat gegenüber dem Handel einen enormen geldwerten Vorteil.

Wo bleibt da die Gerechtigkeit im Steuerwesen, wenn der Staat zusieht, wie praktisch “schwarz” Holz  vermarktet wird und obendrein noch reichlich mit Fördergeldern belohnt?
Da unser Staat an Geldknappheit leidet, wäre das eine Steuer-Einnahmequelle, soviel kann jeder normale Händler erkennen.

Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • Digg
  • del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Webnews
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Facebook
  • Oneview
  • Simpy
  • Squidoo
  • Wikio DE
  • Google Bookmarks
  • email
  • Print

Einen Kommentar schreiben: