In erster Linie steht die Waldpflege, um auch ein vernünftiges Sortiment ernten zu können. Kompetente Partner sorgen dafür, dass Sie Unterstützung bekommen: Sei es beim Auszeichnen, motormanuelle und schonende Ernte, oder der Einsatz von Vollerntern.
Empfehlungen bei Käferbefall: Die fertigen Jungkäfer nutzen die wenigen warmen und trockenen Tage und Stunden sehr intensiv zum Ausflug und zur Anlage der 2. Generation. Durch Gewitter und Schauer wird die jetzt dringend notwendige Bohrmehlsuche erschwert. Wir empfehlen, sobald es mehrere Stunden trocken ist, gezielt in gefährdeten Bereichen nach Bohrmehl zu suchen. Stehendbefall wird vermehrt auch im Bestandesinneren gemeldet. Die Suche darf sich daher nicht auf den Bestandsrand beschränken, sondern mindestens 2-3 Baumreihen umfassen. Käferbefall aus dem Frühjahr wird derzeit häufig durch abfallende Rinde bei grüner Krone sichtbar. Ein Blick auf die Rinde lohnt sich. Unter der abfallenden Rinde sitzen einerseits z.T. noch weiße Stadien, andererseits werden auch Jungkäfer in der abfallenden Rinde beobachtet.Während die weißen Stadien absterben, können die Jungkäfer durchaus ausfliegen. Zu beachten ist außerdem, dass sich unter der noch festsitzenden Rinde alle Brutstadien fertig entwickeln können. Rote Kronen und Nadelverfärbungen treten momentan aufgrund der guten Wasserversorgung eher selten auf und sind daher als Befallsmerkmal für die Befallssuche nicht geeignet. Kupferstecher Beim Kupferstecher werden seit vergangener Woche wieder höhere Anflüge gemeldet.Weiterhin sind besonders die Bereiche westliches Mittelfranken und nördliches Oberfranken betroffen. Ansonsten sind eher lokal höhere Kupferstecherpopulationen zu verzeichnen. Quelle: Bayer. Forstverwaltung